Der Baumhexenclub auf heißer Spur

Boje, 2008
ca. 121 Seiten
ISBN: 3414821214


Inhaltsangabe

Starke Hexen lassen sich nicht unterkriegen! Das sagt sich auch Baumhexe Sandra, aber in letzter Zeit fällt ihr das gar nicht so leicht. Seit die Firma von ihrem Papa pleite ist, wird bei ihr zuhause das Geld immer knapper. Viellicht kann Sandra deswegen bald nicht mehr in ihre geliebten Ballettstunden gehen. Aber zum Glück stehen Sandra die Baumhexen zu Seite. Denn: Starke Hexen halten zusammen!

Rezension

Es ist bereits der dritte Band über die drei Mädchen, die den Baumhexenclub gegründet haben. Die Leserinnen, die diese Mädchen lieb gewonnen haben, werden sich freuen, dass eine neue Geschichte erschienen ist, die spannend erzählt und vom Inhalt her gesehen recht vielschichtig ist. Dabei muss man die vorherigen Bände nicht kennen, um dieses Buch zu lesen. Das Wichtigste, um zu wissen, was es mit dem Bauhexenclub auf sich hat, wird geschickt in den ersten Kapiteln des Buches erzählt, ohne zu langweilen. Die Besitzerin des Baumhauses wünscht sich unbedingt ein Handy und mailt das ihrem Vater, der im fernen Kuba arbeitet. Die Mutter hält nämlich ein Handy für unnötig. Aber dann tut sich ein ganz anderer Konflikt auf: Die Firma von Sandras Vater ist bankrott, weil der Besitzer eines Bauunternehmens für das die Tischlerfirma gearbeitet und geliefert hat, nicht mehr zahlen kann. Die ganze Misere, die entsteht, wenn ein Unternehmen unverschuldet insolvent wird, wird sehr kindgerecht erklärt. Sandras Eltern schränken sich ein, die Mutter sucht eine Arbeit. Sie war vor der Heirat Sekretärin. Alle Bewerbungen sind ohne Erfolg. Die Mädchen überlegen, wie sie der Freundin helfen können. Sie suchen in der Nachbarschaft nach Möglichkeiten des Geldverdienens, ohne Erfolg. Sie opfern ihr Taschengeld und geben für Sandras Mutter eine Annonce auf. Nur zwielichtige Arbeitsmöglichkeiten werden angeboten. Das ist durchaus reell, und bietet Diskussionsstoff. Das Buch spiegelt heile Welt nur insofern, als dass die Mütter ihre Kinder liebevoll unterstützen. So bietet sich gerade durch das gemeinsame Gespräch der Mütter, nachdem Paolinas Fahrrad von dem ungehobelten Bauunternehmer, den die Kinder ausfindig gemacht haben, zu Schrott gefahren wurde, eine Arbeitsstelle an. Auch Episoden aus der Schule werden in diesem Buch geschildert und erfreulicherweise werden kompetente Lehrer und ein moderner Grundschulunterricht dargestellt. Sandra beichtet der Ballettlehrerin, warum sie nicht mehr kommen kann. Die Ballettlehrerin bietet ihr an, das Geld als Babysitter bei ihren Kindern zu verdienen. So atmet die Leserin des Buches am Ende erleichtert auf. Alle Konflikte sind gelöst, sogar ein Handy ist in Aussicht, denn es wäre bei dem Unfall schon nützlich gewesen, die Mutter informieren zu können. Durch die vielen Zeichnungen im Buch und das Verwenden verschiedener Schrifttypen ist das Buch auch für nicht geübte Leser gut zu bewältigen.

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW

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Die 3 Baumhexen Paolina, Sandra und Robin sind auch im 3. Band beste Freundinnen. Eine Detektivgeschichte, wie sie der Titel vermuten lässt, erleben sie aber nicht. Während sich Paolina durch die Abwesenheit ihres Vaters, der für 1 Jahr in Kuba arbeitet, ihre gute Laune nicht verderben lässt, kann Sandra ihren Kummer nicht verbergen. In Folge des Konkurses eines Auftragsgebers ist der Tischlerbetrieb ihres Vaters pleite. Fast muss sie ihre geliebten Ballettstunden aufgeben, zum Glück darf sie als Bezahlung Babysitten. Nur Absagen erntet ihre Mutter auf ihrer Jobsuche. Die tatkräftige Unterstützung der Mädchen mit einer Anzeige wird ebenfalls ein Flop. Als letzte Chance beschließen die 3 Hexen, die Hintergründe der Firmenpleite zu erforschen. Die Überwachungsaktion scheitert kläglich mit einem überfahrenen Fahrrad, aber zumindest ergibt sich aus einer Krisensitzung der Eltern ein Job für Sandras Mutter.

Glaubwürdig, lebendig und alltagsnah wird hier eine Mädchenfreundschaft dargestellt, die angeblich „heiße Spur“ wirkt allerdings unmotiviert. Kann zur Fortsetzung angeboten werden.

ekz-Informationsdienst

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So ein Baum ist etwas Feines. Da finden viele Lebewesen ein Zuhause – und nicht nur Tiere. Auch Robin, Sandra und Paolina machen es sich gern in ihrem Baumhaus gemütlich. Dort haben sie ihren „Baumhexen-Club“ gegründet. Im dritten Band der Buchreihe versuchen die drei Freundinnen, dort oben ganz schön schwierige Probleme zu lösen. Paolina sehnt sich nach ihrem Vater, der in Kuba ein Krankenhaus baut. Sandras Familie aber hat schlimme Geldsorgen. Die Firma ihres Vaters ist pleite. Deshalb wird das Geld knapp. Die Baumhexen halten natürlich zusammen. Robin und Paolina versuchen sogar einen Job für Sandras Mutter zu finden. Das geht erst einmal gründlich schief. Doch schließlich kommt alles anders, als die Freundinnen denken.

Flensburger Tageblatt

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Sandra ist traurig. Die Firma ihres Vaters ist pleite. Das Geld wird zuhause immer knapper und vielleicht müssen auch die Ballettstunden gestrichen werden. zum Glück gibt es Robin, Paolina und das Baumhaus. Die Freunde trösten Sandra und schmieden an ihrem abenteuerlichen Platz einen Plan, wie sie ihr helfen können. Denn starke Mädchen lassen sich nicht unterkriegen.

Neue, humorvoll erzählte Geschichte aus der bekannten Baumhexen-Club-Serie mit sympathisch-frechen Protagonisten und treffsicheren Themen für  junge Leser.

Ostthüringer Zeitung


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