Schau mal Großeltern

Sauerländer, 1997


Inhaltsangabe

Die Kinder aus der Hardenbergstraße planen ein Fest: ein Oma- und Opa-Fest! Sie laden Opa Schlobohm ein, der im Altersheim wohnt, und Oma Michaelowski, die bei den Grauen Panthern mitmacht. Oma Aydeniz, die bei ihren Kindern und Enkeln im Haus wohnt, ist natürlich auch dabei und Oma Windt kommt extra mit dem Zug aus Berlin. Und dann wird so richtig gefeiert!

Rezension

Hier ist ein Buch entstanden welches Kindern die –Möglichkeit gibt etwas mehr von älteren und jungen Menschen bzw. Großeltern kennenzulernen. Christiane pieper hat die Illustrationen im Comic-Stil gehalten und wirken witzig-aufmunternd. Sie stellen die älteren und jungen Menschen lustig und sympathisch dar. Es wird gezeigt, dass alte Menschen nicht immer langweilig hilfsbedürftige Gruftis sind, denen man natürlich auch immer Respekt erteilen sollte, sondern das es auch spritzige Oldies gibt. Dies wird hier in mehreren Kapiteln gut dargestellt und unter ein Thema gebracht. Nämlich ein Oma und Opa Fest. Wer ist Oma, was ist Opa, wie ist deiner, wo leben deine Großeltern, warum hast du keine usw. Solch Fragen werden u.a. aufgedeckt und liebevoll dargestellt. Insgesamt ein sehr schönes Sach-Bilderbuch welches eventuell zur Nachahmung auffordert. Denn nicht nur die Großeltern haben Spaß an einem Oma und Opa Fest.

Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendliteratur Goslar, 1999

 [Keine Beschreibung eingegeben]

Alles, was Kinder (und Erwachsene) über ältere Menschen und Großeltern wissen sollten, beantwortet das pfiffige und fundieret Sachbuch „Schau mal Großeltern“. Es geht darin um nichts Geringeres als um ein Oma-Opa-Fest, ein riesiges Happening, zu dem die ganze Nachbarschaft eingeladen ist. Bei dieser Gelegenheit sprüht es nur so von Informationen und Fakten, von tollen Ideen und Anregungen. Man erfährt eine Menge über das Leben im Altersheim, über „Greisen-WGs“, über die Grauen Panther und die Großfamilien der Fremdarbeiter. Nina Schindler hat das eher ernste Thema spritzig in Texte gefasst, die witzigen Zeichnungen von Christiane Pieper nehmen die Betrachterin und Betrachter unweigerlich für die Sache der Senioren ein.

Der kleine Bund, 1999


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