Mordsbuch (Hg.)

Classen, 1997
ca. 537 Seiten


Inhaltsangabe 

Ein sensationelles Aufgebot von Krimiautorinnen und -autoren, Kritikern, Fachjournalisten und Fans führt kenntnisreich und unterhaltsam in die verschiedensten Genres und Subgenres ein und zeichnet so ein spannendes Bild des Kriminalromas: von seinen Anfängen über die berühmtesten Autorinnen und Autoren und launige Überlegungen bezüglich der „Lust an der Leiche“ bis hin zu jeder Menge Lesetipps. Der Krimibaukasten parodiert amüsant die gängigen Krimi- muster vom Londoner Nebelkrimi a la Wallace bis zum 73. Band einer Kinderkrimiserie. Und bei den vielen eingestreuten Krimi-Puzzles und einem kriminalistischen Kreuzworträtsel können Leserinnen und Leser eigene detektivische Fähigkeiten erproben.

Während die einen den Häkelkrimi mit dem Mord in der Bibliothek lieben, begleiten die anderen einen Schnüffler gern beim Aufstöbern der Geheimnisse von Reichen und Mächtigen, und wieder andere erleben mit Herzklopfen, wie ein Kommissar seinen Fall löst oder ein Anwalt den unschuldigen Klienten herauspaukt. Die Variationsmöglichkeiten sind schier unendlich — seit neuestem mischen auch noch Ladyschnüffler und Katzen mit!

Der unverzichtbare Begleiter für jeden Krimifan. Informatives, Hintergründiges, Kluges und Witziges - alles zum und über den Krimi:

- über 300 persönliche Leseempfehlungen
- über 200 Illustrationen
- über 1000 besprochene Bücher und Autoren
- über 70 Originalbeiträge von Ingrid Noll, Georg Seeßlen, Regula Venske, Maxim Jakubowski, Sabine Deitmer, Gisbert Haefs, Gabriele Dietze und vielen, vielen anderen

Rezension

Wer kann von sich schon behaupten, alles über Krimis zu wissen?! Wohl die wenigsten, selbst wenn sie noch so viele verschlungen haben, vom Groschenroman über die Serienhelden der Serienschreiber bis hin zur großen Weltliteratur. Auch Nina Schindler weiß nicht alles über Krimis, aber sie hat eine ganze Menge darüber zusammengetragen. „Das Mordsbuch“ handelt von all den bösen Buben, unschuldigen Opfern und Verdächtigen, guten und hinterhältigen Spionen, aber auch von gerissenen Detektiven, Kommissaren und Hobbyspürnasen, über die jemals auf dieser Erde geschrieben wurde. Nina Schindler lässt schreiben. Kritiker, Journalisten und nicht zuletzt Krimiautoren selbst beleuchten ihr Genre aus immer wieder neuen Blickwinkeln. 14 Kapitel sind es, die von der Geschichte des Kriminalromans, dem „grenzenlosen Morden“ in aller Welt, historischen Schauplätzen, von Krimimilieus, aber auch von Schwulen- und Lesbenkrimis, Kinder- und Katzenkrimis und schließlich sogar von Krimis in Film und Comic und von Krimispielen handeln. Und immer wieder gibt‘s persönliche Leseempfehlungen, die Appetit machen auf den nächsten Krimi. Ebenso wie die Bilderrätsel, die jedem Kapitel vorangestellt sind, und die „Baukästen“, die zum Ende jedes Kapitels das „Strickmuster“ einer besonderen Krimigattung vor Augen halten. „Leider ist es nicht komplett“, schreibt die Herausgeberin in ihrem Vorwort, übt sich damit aber in falscher Bescheidenheit, denn kompletter konnten sich Krimifans wohl noch nie in einem einzigen Werk (538 Seiten mit Verzeichnissen von Preisträgern und Kriminalistischen Lebensläufen) sattlesen.

Bergsträßer Anzeiger, Bensheim

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Kriminalliteratur ist immer als Spiegelbild der Gesellschaft zu sehen und vielfältiger wie unsere Gesellschaft ist die hier vorliegende Sammlung Die Hohe Kunst des Mordens. Vor allem ein bisschen und jedes weckt Hunger nach mehr, um auch die letzten Krimiverächter zur Lektüre greifen zu lassen: Ein Paket gebündelt für Krimileser und solche, die es werden wollen.

Allen Schreibtischtätern sei Dank für „lieber mörderisch gut — als tödlich langweilig!“

tatort: Buchhandlung, Berlin

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Das Mordsbuch erzählt von der Lust an der Leiche... Ein kriminelle Schwarte über Menschen, die Böses im Schild führen, und solche, die sie daran hindern wollen und zugleich ein unterhaltsamer Schmöker über Habgier, Mordlust, Schuld und Rache, voller Lesetipps und Anregungen, selbst einen Krimi zu ersinnen. Ein Mordsbuch das einen Mordsspass macht!

Südwestrundfunk TV — Willkommen beim Treffpunkt Internet www.swr.de/rp/treffpunkt/freizeit/freitzeit.html „Kriminalgeschichten“


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