Von Menschen und Küchen

Gerstenberg, 2002
ca. 224 Seiten


Inhaltsangabe

Welcher Raum ist für Sie das Herzstück des Hauses? „Die Küche“, so das einstimmige Votum der hier Porträtierten, denn heute gehören Kochen, Essen und Geselligkeit wieder zusammen. Mit Lust und Leidenschaft wird gebrutzelt, gedünstet und geschlemmt, egal ob die Küche bäuerlich-gemütlich oder topmodern ist. Profi-Koche wie Lorenza de Medici und Anton Mosimann laden Sie ebenso ein, ihnen über die Schulter zu schauen, wie die Hobby-Köche Ingrid Noll, Klaus Schubert und Minette Walters. Dazu gibt es Lieblingsrezepte aus erster Hand, von einfach bis raffiniert, etwa Civet vom Kaninchen, Lachs a la Löwenstein, Tomaten-Nudel-Timbale oder Böhmische Kolatschen.

Ob Single, Paar oder Familie, Hobbyköchin oder Starkoch - die Porträtierten in diesem Band verbindet die eine Passion: die Freude am Kochen. Alle diese Köche und Genießer laden uns in ihre schönen Küchen ein - sei es die Hightechküche, die Schlossküche, die Bauernhofküche oder die Villenküche - und verraten uns ihre köstlichsten Rezepte.

Rezension

Vorsicht! Wer rasch vor Neid erblasst, ist bei der Lektüre von Nina Schindlers prächtigem Band „Von Menschen und Küchen“ akut gefährdet. Denn all die Küchen, mit denen sie uns bekannt macht, wecken Begehrlichkeiten. Zusammen mit der Fotografin Ute Karen Seggelke besuchte die Autorin, Übersetzerin und leidenschaftliche Köchin in acht europäischen Ländern geschmackvolle Menschen und ihre Küchen, darunter auch so prominente Persönlichkeiten wie die Profiköchin Lorenza de Medici in der Toskana, Meisterkoch Anton Mosimann in Olten und die Kriminalautorinnen Ingrid Noll und Minette Walters. Deren „Manour-House-Küche“ in Dorset vermittelt in jeder Hinsicht ein Gefühl von Grandezza. „Mindestens 100 Quadratmeter misst der einladende Raum!“ schreibt Schindler beeindruckt: „In der Mitte prunkt ein massiver Holztisch, an dem ohne Schwierigkeiten zwölf Leute Platz haben ... Gäste sind eigentlich auch immer Essensgäste, aber die Speiseplanung darf nie in Stress ausarten.“

Schindler erzählt uns, dass sich die Walters mit Schaudern an die Kochkünste ihrer Mutter erinnert, wie sie selbst im Internat die Lust am Kochen fand und dass ihre Familie nur „British beef‘ verzehre. Derweil verrät Ingrid Noll, dass sie als Kind „nicht den leisesten Hauch einer Ahnung hatte, dass eine Frau auch kochen können sollte“. Warum auch? „In dem Haus ihrer Eltern in Nangking in den 30er und 40er Jahren wurden das Kochen und alle anderen Hausarbeiten selbstverständlich von Dienern erledigt.“ In einer eher einfachen Küche beschwört die Schriftstellerin heute die „Aromen von Öl und Wein“, weidet sich am Duft frisch gepflückter Gartenkräutern und genießt eine mit Sahne verfeinerte Bratensoße.

Edles Brutzeln hin, appetitliches Schmausen her: Dieser wundervoll bebilderte Band birgt auch hervorragendes Lesefutter. Unterhaltsam erzählt Nina Schindler über ihre Gastgeber, malt deren Wohnräume in leuchtenden Farben aus (fabelhaft die handgemalten Kacheln bei Corinne und Arturo Cullar), berichtet von Vorlieben und Abneigungen, von Rein- und Glücksfällen. Wem es dabei auf der Zunge kitzelt, der kann sich an diversen Rezepten versuchen: einem vegetarischen Lunch mit Möhrencremesuppe, Pilzrisotto und Apfel-BrombeerBaisers, an Helga Maria Nagels „schnellsten Nudeln der Welt“, Ingrid Nolls überbackenen Paprikaschoten oder an Minette Walters ‚Apple Crumble“. Auch sonst lässt Schindler kaum eine Frage offen: Im Anhang findet man die Adressen von Spezialbuch- und Feinkostläden, Weingütern und Kochschulen sowie Gourmet- und Restauranttipps.

Kölner Stadt-Anzeiger Sachbuch, 03.2003

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Nina Schindler: „Von Menschen und Küchen. Geschichten, Bilder und Rezepte“ Die Kinder- und Jugendbuchautorin Nina Schindler und die Fotografin Ute Karen Seggelke haben 21 Familien, Singles und Paaren in die Küche und in die Töpfe geguckt. Ihre Reise führt von Glocestershire durch das Perigord über Zürich und Hamburg in die Toskana nach Mlada Vozice und nach Wien, quer durch acht europäische Länder, in Küchen jeder Größe und Ausstattung, von rustikal bis elegant, von stilvoll bis familiär. Fazit: Alle diese Küchen sind magische Orte und weniger Arbeits-, als vielmehr Lebensraum.

Hier wird geschnippelt, gebraten, gegessen und geklönt. Die Autoren bringen den Lesern diese Menschen nahe — durch Gespräche, atmosphärische Bilder und Lieblingsrezepte. Beim Winzerehepaar Cornelia Heymann und Reinhard Löwenstein gibt es Lachs a la Löwenstein, bei der Thriller-Autorin Ingrid NoII überbackene Paprikaschoten mit Pfifferlingen, Starkoch Anton Mosimann bereitet in seiner Schlossküche Mistkrazerli auf feinem Gemüse vom Grill und der Filmausstatter Johannes Domin serviert Bratäpfel — frisch aus dem Kofferraumofen.

Abgerundet wird dieser wunderschöne Bildband durch einen Serviceteil mit Hinweisen, wo es gute Kochbücher, gehobene Küchenausstattung und die besten Kochschulen gibt, sowie mit Restauranttipps der porträtierten Küchenbesitzer.

Nina Schindler und Ute Karen Seggelke ist der große Wurf gelungen: Sie haben eine Lese- und Reisebuch, ein Koch- und Promibuch, ein Buch über Küchenarchitektur und über Esskultur in einem geschaffen — und vor allem einen Augenschmaus für jeden, der gerne kocht und isst.

Essen & Trinken/Buchtipp/ Küchen

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Küchen und ihre Besitzer, dazu deren Lieblingsrezepte.

Ganz trendig kommt dieser opulente Fotoband daher — Küchen als Zentrum des Wohnens und der Gastlichkeit sind wieder in. Hier werden Menschen porträtiert, die ihre Küchen persönlich gestaltet haben und die Möglichkeit hatten, diese ihrem Haus und den familiären Bedürfnissen anzupassen, darunter solche Berühmtheiten von Minette Walters oder Ingrid Noll. Allen gemeinsam ist die Neigung zum Genuss und die Bereitschaft, sich dafür in die Küche zu stellen.

Ein schöner Schmökerband für Küchenfans, mit den jeweiligen Lieblingsrezepten garniert.

Der Evangelische Buchberater, August 2004

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Die Küche — das Herzstück des Hauses!

Der vorliegende, prächtig gestaltete Bildband zeigt in acht Beispielen Küchen in Europa. Küchen, die von Geschmack und Lebensfreude zeugen. Nina Schindler und Ute Karen Seggelke porträtieren Singles, Paare und Familien — egal ob sie minimalistisch, bäuerlich-gemütlich oder hightech-modern eingerichtet sind. Die Porträtierten verraten dabei ihre Lieblingsgerichte. So erfährt man von einer Profiköchin Wissenswertes von der toskanischen Küche ebenso wie das Zubereiten eines arabischen Hackfleischbratens. Die großformatigen und prächtigen Farbfotos lassen dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen. Der umfassende Serviceteil bietet ein Rezeptregister sowie Gourmet- und Einkaufstipps aller Art. Ein Buch für alle, die Freude am Ambiente, Befriedigung beim Hantieren mit formschönen, funktionstüchtigen Geräten und Spaß am Sättigen der Familie oder dankbarer Freunde haben!

Bibliotheksnachrichten, Österreichisches BibliotheksWerk

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Die Zeichen stehen gut für die Menschen, die gerne kochen, vorbei sind die Zeiten, da die Hausfrau im Verborgenen zubereitete, was andernorts aufgetragen wurde. Heute gehören Kochen, Essen und Geselligkeit wieder zusammen. Die Küche ist der mit besonderer Liebe gestaltete Mittelpunkt des Hauses, und wer auf sich hält, kocht für seine Gäste. — In acht Ländern haben die Autorin und Fotografin Singles, Paare und Familien besucht, deren Küchen von Geschmack und Lebensfreude zeugen, ganz gleich ob sie minimalistisch, bäuerlich-gemütlich oder hightech-modern eingerichtet sind. In manchen Küchen gehört der exklusive englische Aga zur Grundausstattung, in anderen wird seit Jahrzehnten auf dem altgedienten Küchenherd gebrutzelt. Für alle Besuchten gilt: Ohne das Experimentieren am eigenen Herd wäre das Leben langweiliger! Mit wunderbaren Fotos gehören wir zu den Gästen der Porträtierten und ihrer Familien oder Freunde, lernen ihre Lieblingsrezepte kennen und ... Guten Appetit!

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Dezember 2002

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Welcher Raum ist für Sie das Herzstück des Hauses? „Die Küche“, so das einstimmige Votum der hier Porträtierten, denn heute gehören Kochen, Essen und Geselligkeit wieder zusammen. Mit Lust und Leidenschaft wird heute gebrutzelt, gedünstet und geschlemmt, egal ob die Küche bäuerlich-gemütlich oder topmodern ist. Profiköche wie Lorenza de Medici und Anton Mosimann laden Sie ebenso ein, ihnen über die Schulter zu schauen, wie die Hobbyköche Ingrid Noll, Klaus Schubert und Minette Walters. Dazu gibt es Lieblingsrezepte aus erster Hand, von einfach bis raffiniert, etwa Civet vom Kaninchen, Lachs a la Löwenstein, Tomaten-Nudel-Timbale oder Böhmische Kolatschen.

Zu dieser Lektüre passt ein kosmopolitischer Wein. Wir denken an einen australischen Cuve aus Cabernet Sauvignon und Syrah. In dieser Kombination nimmt die Syrahtraube, die bei den Australiern Shiraz heißt, dem Cabernet seine bisweilen auftretende Bitterkeit und verschmilzt mit ihm zu einer harmonischen Einheit von über die Jahrgänge gleichbleibender Qualität. Nur sollte man auch hier bitten keinen allzu billigen Wein dieser Sorte wählen, die es angesichts der hohen Produktionszahlen dort auch in unseren Supermärkten gibt.

Literatur & Wein, Ein Magazin für lesende Genießer, März 2003

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Zu Gast bei Ingrid Noll, Minette Walters & Co. —21 Porträts und 49 Rezepte

Vorbei sind die Zeiten, da die Hausfrau in einer möglichst kleinen, funktionalen Küche im Verborgenen zubereitete, was andernorts aufgetragen wurde. Heute gehören Kochen, Essen und Geselligkeit wieder zusammen. Die Küche ist der mit besonderer Liebe gestalte Mittelpunkt des Hauses, und wer auf sich hält, kocht für seine Gäste. Das gilt für Profis wie die Italienerin Lorenza de‘Medici mit ihrer Schlossküche ebenso wie für den Gourmet Klaus Schubert und für die Bestsellerautorin Minette Walters in England. Alle diese Köche und Genießer laden uns in ihre schönen Küchen ein und dazu, ihnen beim Kochen über die Schulter zu gucken. Und sie verraten uns ihre besten Rezepte: Civet vom Kaninchen oder Lammschulter a la provencale, Mistkratzerli vom Grill oder Ente kolumbianisch Schweizer Art

Im Serviceteil des Buches finden sich viele Tipps: Wo gibt es gute Kochbücher zu kaufen und wo gehobene Küchenausstattung, welches sind die besten Kochschulen, und, und, und

Lesen & Leute, Bücher-Kultur-Freizeit, August 2002

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Es gibt einen Menschen, der kocht auf einem Miniherd, den er im Auto stets bei sich hat. Andere besitzen gemütliche Landhausküchen oder Schlossküchen, so groß wie Ballsäle.

Allen ist eins gemein: Sie essen nicht nur gern, sondern legen Wert auf den sinnlichen Vorgang des Kochens. Davon erzählt ein Buch. Das zu dem Fazit kommt: Die Küche ist wieder Mittelpunkt des Familienlebens. Wenn es räumlich möglich ist, wird dort nicht nur gekocht, sondern auch gegessen. Vorbei die Zeiten, als der Koch oder die Köchin einsam und hektisch in der Mini-Einbauküche vor sich hin brutzelte, während sich die Gästeschar im Esszimmer unterhielt. Das Stichwort heißt „Wohnküche“ - und gerne kocht man dort auch gemeinsam. Doch wie unterschiedlich die kulinarischen Praktiken aussehen können, ist im Bildband Von Menschen und Küchen nachzulesen - und vor allem schön anzuschauen.

Die Autorin Nina Schindler und die Fotografin Ute Karen Seggelke haben 21 Küchen und ihre Besitzer besucht — manche davon so prominent wie die Schriftstellerinnen Minette Walters und Ingrid Noll (die Krimiautorin hat übrigens keine Giftküche, sondern ein Standardmodell).

Die Reise zu Herd, Kühlschrank & Co. geht durch acht europäische Länder. Selbst ein Reisender ist jener ältere Herr mit dem Miniherd im Kofferraum, ein altes DDR-Modell. Johannes Domin ist von Beruf Filmausstatter und vor allem Lebenskünstler: „Wenn ich Lust habe, packe ich alles ein und fahre nach Mallorca - oder wohin ich gerade will.“ Doch das Buch zeigt eine ruhige Minute vor seiner Kofferraumküche: An einem weiß gedeckten Tisch, mitten im Grünen, isst er mit einem Freund: Seelachs mit Speck. Das Rezept - wie viele andere - gibt‘s inklusive.

Das Buch lehrt den Leser, dass in Großbritannien der ebenso schön wie historisch anmutende „Aga-Herd“ in Mode ist: mit riesigen Kochplatten und mehreren „Herdfächern“. Schonend soll man damit kochen können. Ein schwarzes Exemplar steht bei Jenny Burland und Patrick McCanlis in ihrem englischen Cottage. Die Küche war mal ein Kühlraum, wo Milch zu Quark und Käse verarbeitet wurde. Jetzt werden dort Pilzrisotto und Apfel-Brombeer-Baisers zubereitet.

Zu sehen sind ebenfalls eine alte slawische Küche in Tschechien, eine Art Museumsküche in der Provence und ein High-tech-Exemplar in Kent. Ihre Türen geöffnet hat auch Lorenza de Medici in der Toskana, eine Nachfahrin der berühmten Florentiner Familie. Die Literaturwissenschaftlerin ist heute eine preisgekrönte Köchin. Sie hat 35 Kochbücher verfasst und gibt exklusive Kochkurse. Frau Medici verrät, dass sie am liebsten Pastateig knetet. Sie sei dabei bis zu den Ellenbogen mit Mehl bestäubt. (... und die Buchautorin ließ sich zur Bemerkung hinreißen, dass sie dabei eine Kette mit taubeneiergroßen Perlen trägt.) Doch die adlige Nudelliebhaberin scheint bodenständig zu sein, denn sie verzichtet wie viele der im Buch vorgestellten Küchenbesitzer auf elektrische Küchengeräte.

Viele der Küchen sind zwar sehr schön gestaltet und auch geräumig, mit Holz und handgemalten Kacheln ausgestattet. Andere sehen ganz normal aus - und auch in diesem kann man kochen. So ist das Buch auch eher eine Kulturgeschichte der Küche. Im Anhang gibt es einen Serviceteil mit Buchtipps und Hinweisen zu kulinarischen Filmen wie „Babettes Fest“ und „Bella Martha“; ebenso Adressen von Restaurants und Feinkostgeschäften.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 05.2003

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Welcher Raum ist für Sie das Herzstück des Hauses? „Die Küche“, so das einstimmige Votum der hier Porträtierten, denn heute gehören Kochen, Essen und Geselligkeit wieder zusammen. Mit Lust und Leidenschaft wird gebrutzelt, gedünstet und geschlemmt, egal, ob die Küche bäuerlich-gemütlich oder topmodem ist. Profi-Köche wie Lorenza de Medici und Anton Mosimann laden Sie ebenso ein, ihnen über die Schulter zu schauen, wie die Hobbyköche Ingrid Noll, Klaus Schubert und Minette Walters. Dazu gibt es Lieblingsrezepte aus erster Hand, von einfach bis raffiniert, etwa Civet vom Kaninchen, Lachs a la Löwenstein, Tomaten-Nudel-Timbale oder Böhmische Kolatschen.

Ein wunderschöner und einladender Bildband!

Züricher Bauer, CH 04.2003

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Lebensstil und Wohnkultur

Wo sonst als in der Küche findet beides seinen besten Ausdruck! Nina Schindler, Autorin und Köchin aus Leidenschaft, hat mit der Fotografin Ute Karen Seggelke einundzwanzig außergewöhnliche Küchen und ihre berühmten und weniger berühmten Köche und Köchinnen porträtiert. Mit dabei sind die bekannte Kochbuchautorin und stolze Schlossküchen-Besitzerin Lorenza de Medici und der Gourmet Klaus Schubert. Doch auch GenießerInnen wie die Bestsellerautorin Minette Walters lüften das Geheimnis ihrer Küche und Kochkunst.

So entstand ein Lifestyle-Bildband, der neben zahlreichen Fotos 49 erprobte Lieblingsrezepte prominenter Persönlichkeiten enthält, ergänzt von Profi-Tipps rund ums Kochen und Genießen.

die neuen bücher, Herbst 2002


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