Wundertüte

Anrich, 1999
2. Auflage: Beltz, 2002
ca. 144 Seiten


Inhaltsangabe
Auch wenn Vater meint, den Abflug machen zu müssen: der Rest der Familie Feuerstein lässt sich nicht unterkriegen!
Plötzlich ist passiert, was Feli hat kommen sehen: Nach – wieder einmal – einem nächtlichen Streit mit Mama hat Papa sie alle verlassen: Mama und Feli mit ihren vier Geschwistern und dem ältesten Cousin Ebel. Aber es kann doch nicht so schwer sein, ohne Papa zurechtzukommen. Trotz der Probleme mit dem Geld, dem Haushalt und dem Baby Nickel!
Großtante Josie, die helfen will, ist allerdings hoffnungslos überfordert und gibt – durchaus zur Freude mancher Familienmitglieder – bald auf. Dann übernimmt Regierungsratwitwe Hoppensack das Regiment im Hause Feuerstein und nervt gewaltig – zum Glück entdeckt die neunjährige Freda, dass die Dame eine unfeine Angewohnheit hat: sie klaut wie eine Elster! Dass nun der abtrünnige Vater sich wieder um seine verlassene Familie kümmern möchte, macht den Schlamassel nur komplett, denn auch die Mutter ist in Liebesdingen nicht untätig geblieben.

Rezension
„Wundertüte“
Nina Schindler
Verlag Beltz & Gelberg
Das Leben ist wie eine Wundertüte. Man weiss nie, was als Nächstes kommt.
Diese Feststellung ist wohl der Kern der Geschichte um Felizitas und ihre turbulente Familie.
Nicht nur für Felizitas bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater Hals über Kopf die Familie verlässt. Wie geht’s nun weiter?
Doch zum Glück hält die Familie Feuerstein zusammen, und so findet sich mit der Zeit auch eine Lösung. Schliesslich ist da auch noch Ebel, der Neffe des Vaters, der im Dachzimmer wohnt und sich total rührend um den kleinsten Familienspross, Niklas, kümmert. Ruhe kehrt im Hause Feuerstein aber erst mal nicht ein. Denn laufend passiert etwas Neues. Erst bedrängt die Tante die Kinder mit ihren unsäglichen Nähkünsten, dann zieht eine kleptomanische Haushaltshilfe ein und zu allem Überdruss hat Felis beste Freundin Schewi zur Zeit gerade ihre schwarze Phase.
Nina Schindler beschreibt in ihrer Familiengeschichte „Wundertüte“ den ganz normalen Wahnsinn einer Grossfamilie.
Dabei dürfen auch die Gefühle nicht zur kurz kommen: Schindler hat einen gelungenen Mix zwischen sensibler Erzählkunst und humorvollem Augenzwinkern gefunden. Und so viel sei verraten: Ein Happyend gibt’s dann auch noch. (sic)
Argus Medienbeobachtung
Züricher Unterländer
8157 Dielsdorf
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Im Hause Feuerstein. Feli hat es kommen sehen. Nach einem Streit mit Mama hat Papa sie alle verlassen: Mama und Feli mit ihren vier Geschwistern und dem älteren Cousin Ebel. Aber es kann doch nicht so schwer sein, ohne Papa zurechtzukommen. Trotz der Probleme mit dem Geld, dem Haushalt und dem Baby Nickel! Großtante Josie, die helfen will, ist überfordert und gibt bald auf. Dann übernimmt Regierungsratwitwe Hoppensack das Regiment im Hause Feuerstein und nervt. Daß nun der abtrünnige Vater sich wieder um seine verlassene Familie kümmern möchte, macht den Schlamassel nur komplett. Denn auch die Mutter ist in Liebesdingen nicht untätig.
aus: OTZ Beilage 24.04.1999


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