Schulgeschichten

Einband und viele farbige Illustrationen von Amelie Glienke
Arena 2001
ISBN 3-401-05199-7
 

Inhaltsangabe

Wie Tamara es schafft, in die Fußballmannschaft der Jungen gewählt zu werden, und wie Herr Mewes beim Sportfest einmal ganz laut pupsen muss - das erzählt Nina Schindler mit gewohntem Schwung in ihren Schulgeschichten!
 

Rezension

Nina Schindler: Schulgeschichten.
Hannes will nicht neben Timo sitzen, weil der Andi in den Bauch geboxt hat. Hannes findet das gemein. Julia ist traurig, weil keiner mit ihr fürs Diktat übt Und Tamara ärgert sich, weil der Sportlehrer nur die Jungs Fußball spielen lässt. Dieses Buch erzählt, wie die Kinder ihre Probleme lösen. Dabei liest man eine Menge über Freunde, Vertrauen und Glück.  EF
Kirchenzeitung Köln 18/05

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Schindler, Nina: Schulgeschichten
Sieben Geschichten in diesem Buch handeln vom Schulalltag. Timo hat seine Hausaufgaben vergessen. Die Lehrerin ist sauer. Doch als sie die Hefte vom Mathetest verteilen möchte, kann sie Timos Heft nicht finden, sie hat es Zuhause vergessen. Also sind auch Lehrer manchmal schusselig. Natürlich wird die Handlung so beschrieben, dass keiner direkt angegriffen wird. Lustig und mit viel Gefühl werden die Schulalltagsgeschichten geschildert. Allerdings ist die Autorin nicht zimperlich. Realistisch ist vom Brillenheini oder Klugscheißer die Rede. Also genau wie die Umgangssprache auf dem Schulhof ist, das kennt jedes Schulkind. Auch Probleme beim Sport, die die dicke Birte hat, oder Julia, mit der niemand Zuhause übt, werden hier angesprochen. Daher ist es erleichternd, das auch die Unzulänglichkeiten der Erwachsenen beschrieben werden. So können Kinder auch über uns Erwachsene einmal lachen. In den Geschichten wird nicht übertrieben, aber auch nichts beschönigt. Der Spaß in der Schule kommt aber auch nicht zu kurz.
In den einzelnen Geschichten ergeben sich viele Themen, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Die gemalten Bilder zeigen neben dem Text die jeweilige Situation deutlich auf. Die kurzen Texte lassen sich fließend lesen. Der lustige Inhalt lässt Lesespaß aufkommen. Das Buch ist für Jungen und Mädchen geeignet. Die große Fibelschrift ist für Leseanfänger gut geeignet. Ein empfehlenswertes Buch zum Schmökern.

Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendliteratur Goslar, 24.7.2001

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